Feuerwehr Historik Tag 2018

Der alte Brauch des Osterfeuers

In dieser Woche ist es wieder soweit. Die Jugendfeuerwehren zünden unter der Kontrolle der Erwachsenen Kameraden große Holzhaufen an, um den alten Brauch des Osterfeuers aufrecht zu erhalten. Gerade durch das Sturmtief Friederike gab es

dieses Jahr sehr viele Äste, die aus dem Ortsbereich durch die Jugendfeuerwehren gesammelt wurden und auf einem großen Haufen gestapelt werden.

Wie so viele alte Bräuche stammt auch dieser Brauch von unseren heidnischen Vorfahren. Mit dem Anzünden von Feuern im Frühjahr versuchten unsere Vorfahren, die Sonne zu ehren und den Winter zu vertreiben. Soweit der Lichterschein des Osterfeuers reicht, soll es dem Land Glück und Fruchtbarkeit bringen.

In späteren Jahren sollte das Feuer dann die bösen Geister und Hexen vertreiben. Letztendlich waren unsere Vorfahren aber froh, dass der Winter vorbei war und die fruchtbare Zeit des Jahres mit dem Wachstum der Pflanzen begann. In den christlichen Gegenden reduziert man das Anzünden des Osterfeuers auf den Karsamstagabend oder den Ostersonntagmorgen, wobei der Pfarrer an diesem Feuer die Osterkerze entzündet, die dann in die Kirche getragen wird. Die an dieser Osterkerze entzündeten Kerzen der Gläubigen sind die einzigen Lichtquellen bei diesem Gottesdienst.

Die Leitung der Jugendfeuerwehr Sachsen wünscht allen Jugendlichen und Erwachsenen Kameraden ein schönes Osterfest.

 

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